Meine Story.

Vom Ungläubigen zum Jesus-Freund.


Background

Norddeutsche Provinz. 1980er. | In die Kirche geht man zu Weihnachten. Sonst nicht. Höchstens noch zu Hochzeiten, Taufen oder Todesfällen. | So wuchs ich auf. Gott, bzw. die Kirche, spielte durchaus eine Rolle. Aber eben eine Nebenrolle. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit sogar gebetet wurde. Ein netter Spruch vor dem Essen; ein Reimvers vor dem Schlafengehen. Aber mit den Jahren schlief das ein...

 

Konfirmandenzeit

Norddeutschland. 1990er. | Schule. Jetzt auch am Nachmittag. Super. Da freute es die ganze Truppe, wenn Pastor sich 10 Minuten verspätete. Bot es doch die Gelegenheit... - nein, die Legitimation(!) - sich vom Acker zu machen. | Gefühlte Zwangshaft waren ebenso die gewünschten 4-wöchentlichen Gottesdienstbesuche. Einzig verbleibende Erinnerung an diese Kirchbesuche wurde für mich der verurteilende böse Blick einer alten Küsterin.

 

Kleinstadt mit Kirche

In dieser Zeit, in der Konfirmationszeit, nahm mein restlicher Kinderglaube an einen diffusen lieben Gott immer weiter ab! Rückblickend finde ich es interessant, dass ich zuerst nicht mehr an diesen Jesus glauben konnte. Diese hölzerne Jammergestalt inmitten der altbackenen Kirche sollte Gottes Sohn sein?? Ich weiß nicht... | Ausschlaggebendste Erinnerung aber wurde die Frage eines Mitkonfirmanden am Ende des Unterrichtes: „Wie ist das denn jetzt eigentlich mit Evolution und Schöpfung? Das passt doch nicht zusammen!“ 

 

Konfirmation ohne Glaube

 

 

 

 

IN meiner Konfirmationszeit verschwand mein Glaube ganz.


 

Ich finde die Frage gut und berechtigt. Sie zeugt davon, dass ein junger Mensch sich Gedanken macht und in der Welt der Erwachsenen nach Antworten fragt. Dramatisch war nicht die Frage. Sondern die Antwort. Und WER sie gegeben hatte. Denn es handelte sich nicht nur um einen Erwachsenen. Nicht nur um einen Vertreter der Kirche und Pastor. Sondern sogar noch eine Ebene höher: Der Mann war Propst. Seine Antwort lautete: „Nun..., nun ja... - Ich WEISS, dass es so ist [Evolution], aber ich GLAUBE, dass es so ist [Schöpfung].“    Punkt.  Unterricht zu Ende. Das Entscheidende hatten wir gelernt. 

 

Nö

Konfirmation & Austritt

Der Tag meiner Konfirmation war dann auch der Tag, an dem ich innerlich mit dem Glauben abschloss. „Sorry, ich will keinen da oben beleidigen. Aber DAS kann ich mir nicht vorstellen.“  - Warum ich mich trotzdem konfirmieren ließ? Ich sage mal so: Wenn die ganze Gesellschaft um einen herum etwas erwartet, der Gedanke "Nein" zu sagen praktisch nicht existiert und einem das „Ja“ mit Mengen an zu erwartenden Geldgeschenken verzuckert wird, dann wehrt man sich als schüchterner Jugendlicher nicht unbedingt dagegen.

 

Blitz

Religion war für mich ein

Relikt der Vergangenheit.


 

Mit 16 Jahren war ich dann auch stolz darauf, 2 Jahre lang keine Kirche mehr von innen betreten zu haben. Religion war für mich ein "Relikt vergangener Zeiten, als sich die Menschen noch nicht erklären konnten, warum es blitzt und donnert“. Überflüssig, rückständig und langweilig. Vielleicht würde es noch noch 100 Jahre dauern. Aber irgendwann würde die Wissenschaft schon alles erklärt haben. Außerdem ist Religion doch der Grund, warum sich die Menschen gegenseitig die Köpfe einschlagen. Die Kirche als Sozialeinrichtung? Sicherlich sinnvoll. Aber das kann man auch unter anderen Dächern tun. Wenn es nach mir ginge gehörte „Die Kirche“ – ABGESCHAFFT!  -  Später trat ich aus. Weil ich nicht an Gott glaubte.


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