300 – Warum PowerFrau Artemisia nicht hätte sterben müssen

Lesezeit: ca. 4 Min. | ⚪ kurz

300 RISE OF AN EMPIRE, Warum Powerfrau Artemisia nicht hätte sterben müssen, Blog

 

 

In dem Action-, Art- & Brutalo-Film „300: Rise of an Empire“ (das ist Teil 2) wird in der Nebenrolle eine Frau dargestellt, die an Schönheit und Brutalität nicht zu überbieten ist. Als Anführerin der persischen Eroberungsflotte setzt sie nicht nur ihre Militär- und Nahkampf-Fertigkeiten äußerst brutal ein, sondern gebraucht ebenso ihre (äußere) Schönheit und Sex als absolut gnadenlose Waffe! • Die Gunst ihres Königs (Vaterersatz?) erlangte sie mit der Lieferung zahlreicher abgeschlagener Köpfe vor seinen Thron. Hätte der Satan eine Geliebte, diese (naja... -„Dame“ kann man ja nicht mehr sagen) wär's gewesen!

 

Interessanter Weise wird aber auch (in nicht empfehlenswerten Szenen) ihre Geschichte gezeigt. Wie sie zu dem geworden ist, was sie ist. Als junges Mädchen, als Kind, musste sie erleben, wie ihre Heimatstadt des Nachts überfallen und gebrandschatzt wurde. Wie ihre Eltern vor ihren Augen geschändet und ermordet wurden. Sie selbst wurde verschleppt, in Ketten gelegt und später als Jugendliche vielfach vergewaltigt und als Sklavin verkauft. Von da an kämpfte sie sich Stück für Stück „nach oben“.

 

Wie hätte das Evangelium wohl auf sie gewirkt? Wie hätte sie auf die Nachricht „Gott liebt dich“ reagiert?! Wahrscheinlich wäre sie arrogant genug gewesen, das komplett zu ignorieren. Und wenn schon mit einer Reaktion adeln, dann wäre es schallendes Gelächter gewesen. Diese Info kratzt nicht an ihrer meterdicken Mauer.

 

 

Erst wenn sie einen Teil ihrer Macht verloren hätte; wenn es zu mehr als einem lästigen Moskito geworden wäre; erst dann hätte sie ihm ihre Aufmerksamkeit gewidmet. Wahrscheinlich hätte sie gegeifert und gespuckt; so dass man sie hätte in Ketten legen müssen. Denn diese Botschaft berührt ihre WUNDE. Sie würde alles dafür tun, sie zu vernichten oder sich ihr zumindest zu entziehen. Schlimmer noch: Es wirft ein Licht auf ihren Sockel. Auf die Säule, auf der sie steht. Es offenbart, dass sie gar nicht so groß ist, wie sie scheint. Es gibt nichts schmerzhafteres.

 

Erst wenn sie dieses Stadium überwunden, und missmutig (vielleicht notgedrungen) ein wenig mehr Aufmerksamkeit gegeben hätte, hätte man zu ihr reden können. Und zwar dies: 

  • Dir ist UNRecht getan worden.

    Das ist WICHTIG. • Es ist nicht_ unwichtig! • Ja, dir IST Unrecht getan worden! • Das was war_ IST_ BÖSE!!! gewesen. 

  • Gott WIRD das Recht wieder herstellen.

    Gott wird DEIN Recht wieder herstellen! • Die Anderen WERDEN sich dafür verantworten müssen. • Es bleibt in KEINEM Fall ungesühnt! 

  • Vergib!

    Vergib, damit du selbst heil und frei wirst! 

  • Wiederaufbau &

    VIEL bessere Herstellung als jemals zuvor! • Wer bist du? • Wie kannst du in Zukunft besser damit umgehen? • Welche deiner Stärken sind GUT? • Erkennst du, dass auch DU Sünder bist? 

 

 

Reichtum. Macht. Stärke.

Die Nicht-Notwendigkeit, sich mit Dingen auseinanderzusetzen.

Die Möglichkeit, sich dem Unangenehmen zu entziehen.

Auch ein Reichtum an Schönheit.

 

KANN auf einen Menschen wirken

wie eine SCHUTZMAUER.

 

Die uns vor dem GUTEN bewahrt.

Vor dem was uns Heil und Leben bringen WÜRDE!

 

Artemisia hätte (am Ende des Films) nicht sterben müssen.

 

 

 

Jeder kann Christ werden.

 

 

 



Florian Hettig

"Prüfet alles, das Gute behaltet!"  (1.Thess. 5,21)

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