Blutacker  Nebelschwadenbilder

 

1. Mose 4,10:

„Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden her.“

 

 

Ich liieeebe diese ersten Meter der Bibel: 

Schöpfungsbericht [Bericht, nicht Märchen], Adam & Eva, Kain und Abel. Weil die Informationsdichte, gerade hier, so hoch ist! Wie Müsli. Wie DNA. Unglaublich gehaltvoll! Wie ein Dschungel am Amazonas. Vollgestopft. Wow! 

 

 

Aber, OBWOHL das so ist, 

erscheinen mir die Berichte (auch nach vielen Jahren) immer noch wie … Lichtblitze, wie … ein Funkeln aus einer fernen Welt, von der man nur 1% am Nachthimmel sieht. Wie Nebelschwadenbilder, oder (wie heißen die Viecher?) - Nordlichter. | Zu weit ist diese Welt entfernt. Zu weit haben wir uns inzwischen vom Paradies entfernt, als dass wir noch eine Vorstellung davon haben oder gar Verständnis entwickeln. iPhone und Neandertaler. Hat wahrscheinlich den gleichen Effekt.

 

 

Aurora borealis

 

 

  

Kain hatte seinen Bruder Abel erschlagen 

und Gott spricht zu ihm: „Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden her.“ (Elberfelder Übersetzung) Genauer: „Die Stimme des Blutes deines Bruders...“ | Nun, ich bin mir ziemlich sicher, dass das Blut, das auf dem Ackerboden war, nicht physikalisch zu Gott geredet hat. Ich denke nicht, dass sich aus der Blutlache ein Mund herausgeformt hat und dass der dann anfing so zu schreien: „Aaaaahhh...“. So wir wir das mit Computereffekten in Filmen heutzutage darstellen. Nein. Ich denke, dass die Wahrheit dieses Verses auf einer anderen Ebene zu finden ist. Einem geistlichen Level sozusagen.

 

„Etwas schreit zum Himmel“,

diese Redewendung kennen Sie sicherlich. Stellen wir uns einmal vor, morgen wäre die Freiheitsstatue zur Hälfte abgenagt, wie das auf dem Cover des Filmes „Cloverfield“ zu sehen ist. (Was ja heutzutage gut möglich wäre.) Allein dieses Bild, würden wir es in den Nachrichten sehen, hätte eine Aussage: Es würde „zum Himmel schreien!“ Weil dort nämlich etwas geschehen ist, das nicht hätte geschehen dürfen!

  

  

Zurück zum Blut. 

Was hier geschah, war der allererste Mord der Menschheitsgeschichte. So etwas hatte es zuvor noch nie gegeben! Die Welt war sozusagen noch jungfräulich. Unschuldig. Blut war niemals dafür bestimmt gewesen, außerhalb des menschlichen Körpers zu sein! Hätte es den Sündenfall und seine Folgen [diesen scheiß Rattenschwanz!] NIE gegeben, dann hätte möglicherweise NIEMALS ein Mensch JEMALS Blut zu Gesicht bekommen. | Es gab keine Krankheiten. Es gab keinen Tod. Es gab keinen Grund für medizinische Blutentnahmen und es gab kein Wissen und keine Forschungen darüber.

 

Wie haben Sie als Kind ihren Bauch gesehen?

Wussten Sie, wie, wo sich dort irgendwelche Gedärme herumschlängeln?? Kannten Sie Ihre Organe?? Mussten Sie das wissen, um verdauen zu können?? - Nein. Er war einfach da und funktionierte.

  

Blut auf dem Acker.

Außerhalb des menschlichen Körpers. Da wo es hingehört. - Das war etwas UNFASSBARES. Eine Zäsur. Nicht nur, dass es das vorher nicht gegeben hatte. Es hatte sich auch noch nie jemand vorgestellt. Es war UNVORSTELLBAR und es geschah trotzdem! Wie „ein zukünftiger Krieg in Europa“, „Vergewaltigt von Papa“, „Lieblingsoma ist tot“ oder „Mond fällt auf Erde“. Unvorstellbar. | Und Gott? - Schweigt er?! Nein. Er spricht. „Das Blut deines Bruders schreit zu mir!“  Er mischt sich ein.  Es ist ihm NICHT egal!

 

  

Auch das weitere Gespräch mit dem Mörder ist höchst interessant!

Was mir aber im Blick auf mich selbst noch einfällt, ist folgendes: Wenn ich mir überlege, wie ich in meinem Herzen, die Nase meiner Schwester, zertrümmert habe, sie ihr blutig geschlagen habe, dann weiß ich: Ich bin nicht besser als Kain. Gefallene Schöpfung. Und dass ich Jesus (Gottes Vergebung) brauche. Und sie Gott sei dank habe!

 

 

 


Florian Hettig

"Prüfet alles, das Gute behaltet!"  (1.Thess. 5,21)

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