Auf die Perspektive kommt es an

 

 

 

 

Heute wurde mir eine Geschichte weitergetragen. (Leider kann ich sie nicht mit Quellenangabe belegen, sondern sie nur so weitererzählen, wie sie mir in Erinnerung ist.)


 

Ein Missionar kam in ein fremdes Land(?) / Dorf und wollte den Menschen dort von Jesus erzählen. Lange Zeit probierte er alles mögliche aus - aber nichts funktionierte. Schließlich wurde er sogar getötet(?), bzw. starb. Ohne je die Früchte seiner Arbeit sehen zu können. - Aber Gott schenkte trotzdem Frucht: Als ein zweiter Missionar kam, kam sofort Erweckung!

 

Gott hat eine höhere Perspektive.

Vertrauen wir ihm?

 

Abraham, der Urvater Israels, bekam von Gott eine Zusage: "Und der Herr führte Abram aus dem Zelt und sagte: »Sieh hinauf zu den Sternen am Himmel! Kannst du sie zählen? So unzählbar werden deine Nachkommen sein.« (1.Mose 15, 5) Nun, der Mann war ziemlich alt und hatte kein einziges Kind! Hm. Aber erstaunlicher Weise lesen wir im nächsten Vers: "Abram glaubte dem Herrn und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an." (1.Mose 15, 6) Abraham bekam Kinder. Aber als er starb, hatte er ... also ich zähle 8. (1.Mose 25) Das ist weit entfernt von "unzählbar". 

 

Wie passt das nun zusammen? Abraham ist tot und Gottes Zusage hat sich noch nicht erfüllt! - Nun, wir haben die Ewigkeit(s-perspektive) und die Auferstehung der Toten noch außer Acht gelassen! So wie Jesus spricht: "Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden!" (Matthäus 22, 31-32)

  

Jesus

 

Auch an Jesu Leben selbst, können wir erkennen, dass die Perspektive der Auferstehung und des Ewigen Lebens entscheidend wichtig ist: Jesus hat gelebt, gepredigt und dann ist er halt am Kreuz gestorben. Stellen wir uns vor: Karfreitag war Schluss! - Das Christentum wäre vollkommen SINNLOS, hätte es die Auferstehung nicht gegeben!

 

Gott wünscht sich Vertrauen.

 

In der Apostelgeschichte lesen wir (wie so häufig in der Bibel) eine faszinierende Geschichte: "Der Kämmerer aus Äthiopien" (Apg. 8, 26-40) Zu Philippus aber sagte ein Engel des Herrn: »Geh nach Süden auf der einsamen Straße, die von Jerusalem nach Gaza führt.« Philippus ging und begegnete auf dem Weg dem Schatzmeister Äthiopiens, einem Eunuchen der äthiopischen Königin, der großen Einfluss hatte. Er war nach Jerusalem gekommen, um dort anzubeten, und befand sich nun auf dem Heimweg. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja. Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Lauf hinüber und geh neben dem Wagen her.«

Wenn man den Bericht zu Ende ließt, erfährt man, was noch alles geschieht. Inklusive: Gott kann beamen! - Aber zunächst teilt Gott nicht alle Informationen aus: "Geh auf diese Straße", sagt er nur zu Philippus. Philippus vertraut Gott und tut es, obwohl er den Rest des Weges noch nicht kennt.

  

             "Die Letzten werden die Ersten sein" (Mk.10,31)

oder

Perspektiv-Wechsel bei Gott

 

Wie sich die Perspektive bei Gott plötzlich ändern kann, habe ich vor einigen Jahren erfahren. Ein guter Freund kam mich besuchen und brachte erstmalig seinen Bruder mit. Wir verbrachten einen tollen Abend und spielten ein Brettspiel. Mein innerer Wunsch war es, dass der Bruder sich wohl fühlte! Und dazu wäre es toll, wenn er das Spiel gewinnen würde. Aber natürlich konnte und wollte ich ihn nicht mit Absicht gewinnen lassen, denn das wäre ja kein echter Sieg für ihn gewesen. So spielte ich ganz normal und betete innerlich, dass Gott ihn gewinnen lassen würde.

 

Aber leider (ich weiß, dass das komisch klingt) habe ich gewonnen. Nach der letzten Runde sah die Platzierung wie folgt aus: 1. Platz: Ich; 2. Platz: Mein Freund; 3. Platz: Sein Bruder. - Das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber jetzt trat Jesus auf den Plan und veränderte die Dinge! 

 

Auf einmal sagte der Bruder (der von meinem Gebet nicht das Geringste wusste!) "Wie war das nochmal mit der und der Spielregel?" Keine Ahnung. Wir schauten im Regelwerk nach. Und kamen übereinstimmend zu der Meinung, dass das so anzuwenden sei. Dann werteten wir die Punkte neu aus. Und die Steine verschoben sich!

 

Schlussendlich sah die Platzierung so aus: Letzter Platz: Ich! Zweiter Platz: Mein Freund. Und erster Platz: Mein neuer Freund (der Bruder)! - Ich glaube, er freute sich sehr an diesem Abend und das freute mich! Sein Sieg war völlig regelkonform und absolut verdient! Und ich hätte es niemals so gut machen können wie Jesus!

 

 

                 "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich." (Mk. 10,27)

 

 

Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass dieser Text hier heute

ziemlich durcheinander und chaotisch geworden ist

und ich eher kurz davor sein sollte, mich dafür zu

entschuldigen. - Aber mal kucken, was

Gott daraus machen kann.

 

 


Florian Hettig

"Prüfet alles, das Gute behaltet!"  (1.Thess. 5,21)

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